So, den ersten Arbeitstag hab ich überlebt.
Heute Morgen um 7 hab ich den Bus zum Werk genommen und um viertel vor acht waren wir dort. Insgesamt fahren 5 oder 6 verschiedene Linien durch Barcelona und sammeln die Mitarbeiter, die nicht mit dem Auto nach Martorell ins Werk kommen, ein.
Es gab erst ne kurze Einführung in der Personalabteilung und dann wurden wir abgeholt. Mit mir haben heute im Einkauf noch 4 andere angefangen (aber alle in unterschiedlichen Gruppen) und wir sind dann erstmal zum Ausweis-Machen gefahren und dann weiter zum Gebäude, in dem die Beschaffung untergebracht ist. Die ist nämlich nicht auf dem riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesigen Werksgelände, sondern separat etwas weiter weg.
Eigentlich sollten wir dann in unseren Abteilungen vom jeweiligen Tutor, den jeder Praktikant zugeteilt bekommen hat, in Empfang genommen werden, aber meiner war irgendwie nicht da. Dafür haben mich die drei Frauen aus meinem Team sehr herzlich in Empfang genommen. Die waren wirklich total nett!!! Kurz vor dem Mittag kam dann auch noch mein Tutor, der gleichzeitig auch der Chef vom Compras Recambios (Einkauf Originalteile bzw. Ersatzteile) ist. Allerdings hatte er noch nicht so viel Zeit und ich bin dann mit den anderen erstmal zum Mittagessen gegangen. Als Praktikant kann man sich umsonst einen Teller vom Salatbuffet und einen "Hauptgerichtteller" nehmen - sehr praktisch. Zur Kantine läuft man von uns aus ca. 10min - und die Wegezeit wird auch nicht von der Pausenzeit (45min) abgezogen, sehr spanisch ;)
Generell war es was reden und arbeiten angeht sehr spanisch und sehr entspannt :) Ich hab heute jedenfalls noch nichts gemacht (war aber ziemlich ätzend und total langweilig). Erst hatte ich noch keinen User, dann als ich alles hatte, ging der PC nicht und der IT-Mensch meinte, dass ich mich dann halt einfach woanders hinsetzen solle (war aber alles belegt). Zugucken bei den anderen aus meinem Team konnte ich auch nicht ("Ach, heute ist nicht so viel los") und irgendwelche Infos über die Abteilung zum Lesen gab es auch nicht. Nun ja, es kann nur besser werden.
Was ich dann jetzt genau machen soll, erfahre ich erst nächste Woche. Ich werd auf jeden Fall viel Spanisch sprechen (auch am Telefon, ahhhh Oh Gott) müssen. Aber gut, dafür bin ich ja hier. Englisch glaub ich nicht so viel und Deutsch aber auch schon. Mein Team ist komplett Spanisch und zwei davon können auch Deutsch.
Um 16.35h ist Feierabend und dann fährt man erst mit nem Bus zu so einer Art Sammelstelle, bei der man dann in den richtigen Bus umsteigt (ich muss die Linie A nehmen - ja, sehr interessant für euch). Aufgrund des Verkehrs war ich dann um 18Uhr zuhause - das sind echt tolle Aussichten für die nächsten 6 Monate ;)
Zur Belohnung hab ich mir dann ne Oetker-Pizza gekauft:
Und in dem Supermarkt auch diese Happy Hippo Snacks gefunden, die es in Deutschland nicht gibt - juhu



Wenn du wieder da bist, schenk ich dir zur Begrüßung ein Päckchen von den Happy Hippos. ;-) - Aber einen sehr guten Geschmack hast du, was die TK-Pizza angeht!
AntwortenLöschenDie Arbeitszeiten sind für Großstädte gar nicht mal zu ungewöhnlich. In Köln musste ich trotz zentraler Lage und ohne Umsteigen täglich von 7.30 Uhr bis 18 Uhr unterwegs sein, wenn ich 45 min Mittag (natürlich ink. Wegezeit ;-) ) haben wollte. Aber es ist nicht so schlimm. Man gewöhnt sich dran - vor allem, wenn man abends nicht noch kocht, dann geht's. :-)
LG aus Deutschland!