Samstag, 26. Januar 2013

Sitges

Heute sind Kathi und ich zusammen mit Sarah (die aus der Schweiz mit der ich neulich schon in Tarragona war) nach Sitges gefahren.
Von hinten sieht meine Pandamütze ziemlich Banane aus (von vorne natürlich überhaupt nicht).


 Das ist für mich Spanien: Sonne und überall sitzen Leute rum.

 Dann ging es zum Casa di Bacardí. Der Gründer stammt nämlich aus Sitges und ist im 19. Jahrhundert nach Cuba gegangen um dort sein Rumbusiness zu gründen.

 Dort hat uns der Museumsleiter dann eine Führung geben (musste man sich vorher Tickets kaufen, hatten wir alles online erledigt) und echt interessante Sachen erzählt.
Das hier war z.B. der erste Schritt im ganzen Prozess. Ich weiß nicht mehr wie es hieß, aber es schmeckte wie Rübenkraut (= also ekelhaft, sorry Mama).
 Danach konnten wir noch alle weiteren Schritte probieren. Der Rum besteht nämlich aus zwei verschiedenen Teilen, die jeweils unterschiedlich gefiltert und sonst wie behandelt und hinterher erst zusammengemischt werden.
 Man sieht an den Fotos übrigens gut wie spanisch der Typ war. Ich habe kein einziges machen können, auf dem die Hände nicht verschwommen sind, weil er einfach permanent wild rumgestikuliert hat haha.

 Hinterher an der Bar haben dann zwei Barkeeper erklärt wie man Mojito macht.
 Und Cuba Libre (Cola am Stildings eingießen damit die Kohlensäure drinbleibt).
 Dann waren wir an der Reihe.
Erst eine halbe Limette in vier Teile schneiden,
dann 2 Teelöffel Zucker darauf und leicht zerdrücken, dann glaub ich kam schon das mit den Pfeffermminzblättern. 8 Stück, dann einmal auf die Hand klatschen damit sich die Aromen lösen,
 
Dann crushed Ice und 6cl Bacardí (auf spanisch bis 6 zählen meinte der Barkeeper).
 Hier hab ich Ärger von dem Erklärtypen an der Bar gekriegt, weil ich  meine Finger benutzt hab um die Blätter in Form zu fummeln.
 Schmeckte aber gut ;)
 Und das war dann mein erster Mojito.

 Vorher wurde noch von allen ein Foto gemacht und unseres ist so grauenvoll, dass ich das der Öffentlichkeit natürlich nicht vorenthalten möchte. Wir stehen da übrigens vor der Originalfabrik in Kuba. Und ganz rechts sieht man eine Palme, die steht traditionell auf allen Barcardi-Fabrikgeländen weltweit.
 Die Fledermaus im Logo kommt übrigens daher, dass die Ehefrau des Gründers einen Feldermausschwarm im Obergeschoss des ersten Fabrikgebäudes entdeckt hat und die in der spanischen Kultur für boah weiß ich auch nicht mehr, irgendwas mit Fruchtbarkeit, Familie usw. stehen.
 Während der Führung hatte der Leiter noch was vom Bacardí Elixir erzählt. Der wird nämlich nur in Spanien verkauft. Dann haben wir einfach mal gefragt ob wir den mal probieren dürfen und er hat uns gleich was eingeschenkt, sehr nett.
 Das Glas hab ich dann auch ähm mitgenommen.
 
 Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir wieder draußen und haben die letzten Sonnenminuten genossen.
 Romantik am Strand. Can you feel the looooove? :p



 Kennt ihr diese bedruckten Shirts mit dem "I'm with stupid" und Pfeil nach rechts auf die Begleitung? So hab ich mich heute nämlich gefühlt ;) Ich mache ein tolles Foto von den Möwen am Strand...
 ... als plötzlich Kathi ins Bild springt :p
 Und sich erstmal einen Keks freut.

 

 Dann hatten wir uns aber doch wieder lieb.




 Zurück in Barcelona sind wir dann noch durch die Stadt gelaufen.
 Die Kathedrale sah echt scary aus mit dem Vollmond und den Wolken.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen